Holger Döbert (Chem.Ing.)

anwendungsbezogene Werkstoffberatung, Korrosion und Korrosionsschutz, Schadensaufklärung

Korrosionsschäden und Korrosionsarten

Es existiert praktisch eine fast unübersichtliche Anzahl verschiedener Korrosionsarten mit zum Teil äußerst verblüffenden Mechanismen.

Alleine schon die selektiven Korrosionsarten, die bei Werkstoffen mit zwei- oder mehrphasigem Gefüge auftreten. Betroffen sind beispielsweise Kupfer-Legierungen, Aluminium-Legierungen, Gußeisen, Hartguß, Duplexstähle und Andere.

Nichtrostende austenitische Stähle sind, je nach Einsatzbedingungen, anfällig gegen Lochkorrosion, Spaltkorrosion, Spannungsrißkorrosion, interkristalline Korrosion und Erosionskorrosion. 

Häufig wirken auch mehrere Korrosionsarten gleichzeitig oder nacheinander. Manchmal wird Korrosion auch durch mechanische Effekte, beispielsweise Verschleiß oder Kavitation verstärkt.

Obwohl Korrosionsschäden immer sehr ärgerlich und teilweise auch äußerst kostspielig sind, besitzen manche Exponate durchaus auch künstlerische Eigenschaften.

Galerie der Korrosionsschäden

 

 

 

Biokorrosion

durch biologischen Bewuchs befallenes Laufrad einer Seewasserpumpe

 

 

 

Biokorrosion

Rest einer Seeanemone auf der Oberfläche eines durch Mikroben korrodierten Bauteils